Verpflichtende Abgabe der Anlage „EÜR“ ab dem Veranlagungsjahr 2017

Bisher konnten alle Kleinstunternehmer von der Einreichung der standardisierten Anlage EÜR absehen, wenn Ihre Einnahmen unter 17.500 EUR im Jahr lagen.

Die Einreichung einer formlosen Gewinnermittlung – beispielsweise in Form einer Excel-Tabelle – genügte in diesem Fall.

Mit Mitteilung vom 30.03.2017 hat das Bundesministerium für Finanzen diese Vereinfachungsregelung ab dem Veranlagungsjahr 2017 gestrichen.

Daher sind grundsätzlich alle Steuerpflichtigen die Ihren Gewinn durch Einnahmen-Überschussrechnung ermitteln zur elektronischen Übermittlung der Anlage EÜR nach amtlich vorgeschriebenen Vordruck verpflichtet. Der Prozess wird hierdurch auf Seiten der Finanzverwaltung standardisiert. Die Vorarbeit hierfür hat der Steuerbürger oder sein steuerlicher Berater zu leisten.

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Autor


Ann-Kathrin Hüttche

Dipl. Kauffrau | Steuerberaterin

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