Wir nehmen Abschied von Heinrich Hort

Heinrich Hort ist im Januar 2022 von uns gegangen. Wer ihn kannte, weiß, er ist nun für immer in sein geliebtes Kirchboot im Ruderverein Wiking gestiegen.

25 Jahre lang hat er bis zu seinem Ausscheiden im Jahre 2009 die heute 70-jährige Geschichte unserer Kanzlei wie kein anderer geprägt und sie mit Weitsicht auf ihren heutigen zukunftsweisenden, erfolgreichen Weg geführt mit Überzeugung, Geradlinigkeit und Vision.

1983 konnte unser Gründer und Grandseigneur Ottmar Bühler den seinerzeitigen Betriebsprüfer und Steuerfahnder für sich und seine damalige expandierende Kanzlei gewinnen. Die beiden fanden anlässlich einer Betriebsprüfung nicht nur fachlich sondern vor allem persönlich zueinander. Zwei Männer, ein Handschlag und der Zusammenschluss war schnell besiegelt. Diese Freundschaft hielt bis zum Tod von Ottmar Bühler im Jahr 2012.

Nun war der gemeinsamen Kanzleientwicklung keine Grenzen gesetzt – denn unser Heinrich erkannte die Zeichen der Zeit und damit vor allem die Notwendigkeit des „EDV“-Einsatzes und neuen Kanzleistrukturen. Er formte mit seinem Team die seinerzeitige Kanzlei Bühler & Partner, nachfolgend dann Bühler, Hort & Partner. Sein damaliger Weitblick, Vision, Energie und die seinerzeit erheblichen Investitionen waren die Grundlage für unser heutiges Selbstverständnis an Technik, Organisation und Zukunftsorientierung. Dafür sind wir dankbar.

Er war stets für die Belange der Mitarbeitenden und seiner Partner da. Mit wohlgemeinten väterlichen Ratschlägen stand er nicht nur jungen Menschen zur Seite und lehrte sie die Geschicke des Lebens. Seine damit verbundene Art – geradlinig, direkt und ehrlich -– machte ihn eben zu dem besonderen Menschen. Mit einigen Kanten, Erfahrung und einer absoluten Verlässlichkeit.
 
Er fehlt uns nun als Berater, Begleiter und Freund.
Seiner Familie gehört unser tiefstes Mitgefühl.
Uns bleibt die Erinnerung an ihn und an all das Gute, das wir von Heinrich Hort erfahren haben.

Die Partner im Namen des gesamten MHP-Teams

 

Heinrich Hort organisierte in 2006 ein Team-Event im Kirchboot

Zum Abschied haben wir geschrieben, dass Heinrich Hort in sein Wikingerschiff gestiegen ist. Im Übrigen ein Kirchboot (Ursprung Finnland – 17. Jahrhundert, Mann und Frau ruderten damit über den See zu Kirche). Nach dem Kauf wurde das Boot von Heinrich entkernt und immer wieder erneuert, saniert, perfektioniert. Es wurde für das lange Boot mit 14 Ruderplätzen sogar eine eigene schwimmende Bootsgarage errichtet. Stunden über Stunden verbrachte er in seiner Werkstatt zwischen Maschinen, Lackierstation und der Werkbank. Inzwischen haben sich Nachahmer gefunden für dieses Unikat.

 

61 Jahre prägte er die Geschicke im Ruderverein Wiking e.V.

 

zurück