Ihr Experte für Die

Vollständigkeitserklärung (VE) nach VerpackDG

Dokumentation des ökologisches Verantwortungsbewusstseins Ihres Unternehmens – wir helfen Ihnen bei der Umsetzung

Unser

Leistungsumfang

Wenn Ihr Unternehmen Verpackungen mit Waren befüllt und erstmals gewerbsmäßig in Verkehr bringt bzw. importiert, sind Sie verpflichtet, sich im Verpackungsregister LUCID mit Ihren Verpackungen zu registrieren und einen Systembeteiligungsvertrag mit einem Entsorgungsunternehmen abzuschließen. Bei Überschreiten bestimmter Mengengrenzen besteht darüber hinaus die Verpflichtung, die an den Systembetreiber und LUCID gemeldeten Verpackungsmengen bis zum 15.05. des Folgejahres prüfen zu lassen.

Maisenbacher Hort + Partner ist in Person von Herrn Steuerberater Thomas Weisbrod und die Maisenbacher Hort Wirtschaftsprüfung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Person von Herrn Wirtschaftsprüfer Steuerberater Marcel Züchel als Prüfer bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR) unter www.verpackungsregister.org offiziell registriert. Beide Prüfer gehören dem Prüfungsteam an und übernehmen regelmäßig Prüfungen von Vollständigkeitserklärungen nach den Prüfleitlinien der ZSVR.

Unsere Leistungen

Kurz & Knapp

Erstellung von ausführlichen Prüfberichten

Registrierung im öffentlichen Herstellerregister und Abschluss von Systembeteiligungsverträgen mit Entsorgungsunternehmen

Prüfung und Testierung von Vollständigkeitserklärungen (VE) nach den Prüfleitlinien der ZSVR

Vollständigkeitserklärung nach VerpackDG

Prüfung und Bestätigung von Vollständigkeitserklärungen

Seit dem 12. August 2026 gelten neben der unmittelbar anwendbaren Verordnung (EU) 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR) die ergänzenden nationalen Regelungen des Verpackungsrecht-Durchführungsgesetzes (VerpackDG). Das VerpackDG hat das bisherige Verpackungsgesetz (VerpackG) abgelöst.

Hersteller, die nach den gesetzlichen Vorgaben zur Abgabe einer Vollständigkeitserklärung verpflichtet sind, müssen diese grundsätzlich jährlich bis zum 15. Mai für das vorangegangene Kalenderjahr bei der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) hinterlegen. Die Vollständigkeitserklärung bedarf der Prüfung und Bestätigung durch einen hierfür registrierten Prüfer oder Sachverständigen.

Nach erfolgreicher Auftragsannahme prüfen wir Vollständigkeitserklärungen nach den gesetzlichen Vorgaben und den jeweils maßgeblichen Prüfleitlinien der ZSVR.

Wann ist eine Vollständigkeitserklärung erforderlich?

Die Pflicht zur Abgabe besteht grundsätzlich, wenn im vorangegangenen Kalenderjahr mindestens einer der folgenden Schwellenwerte erreicht oder überschritten wurde:

Materialart Mengenschwelle
Glas 80 Tonnen
Papier, Pappe und Karton (PPK) 50 Tonnen
Eisenmetalle, Aluminium, Kunststoffe, Getränkekartonverpackungen und sonstige Verbundverpackungen (LVP) insgesamt 30 Tonnen

Auch unterhalb dieser Mengenschwellen können die ZSVR oder die zuständigen Landesbehörden die Abgabe einer Vollständigkeitserklärung verlangen.

Besonderheit für

das Bezugsjahr 2026

Das Bezugsjahr 2026 ist aufgrund des unterjährigen Rechtswechsels ein Übergangsjahr. Für jeden Hersteller ist für das gesamte Kalenderjahr 2026 nur eine Vollständigkeitserklärung zu prüfen und zu hinterlegen. Die Hinterlegung erfolgt gemäß § 68 Abs. 5 VerpackDG nach § 10 VerpackDG; eine zusätzliche Hinterlegung nach dem bisherigen VerpackG ist nicht erforderlich. Nach den Hinweisen der ZSVR ist die Vollständigkeitserklärung für 2026 inhaltlich jedoch nach den für dieses Bezugsjahr fortgeltenden Vorgaben des VerpackG abzugeben.

Für die Prüfung des Bezugsjahres 2026 gelten die Prüfleitlinien Vollständigkeitserklärungen mit Stand vom 19. November 2024 für das gesamte Kalenderjahr: bis zum 11. August 2026 unmittelbar und ab dem 12. August 2026 sinngemäß.

Die zum 12. August 2026 eingetretenen materiellen Rechtsänderungen sind gleichwohl zu berücksichtigen. Dies betrifft insbesondere:

  • die Bestimmung der Herstellereigenschaft,
  • die Einordnung der Verpackungsarten und
  • den für den jeweiligen Teilzeitraum maßgeblichen Katalog systembeteiligungspflichtiger Verpackungen.

Für Unternehmen stellt das Übergangsjahr 2026 daher besondere Anforderungen an die Abgrenzung, Mengenermittlung und Dokumentation.

Welche Verpackungen können

systembeteiligungspflichtig sein?

Nach § 3 Abs. 6 VerpackDG können Verkaufs- und Umverpackungen, Primärproduktionsverpackungen sowie Transportverpackungen systembeteiligungspflichtig sein, wenn sie nach Gebrauch, bezogen auf den Gesamtmarkt typgleicher Verpackungen, typischerweise mehrheitlich in privaten Haushaltungen oder bei vergleichbaren Anfallstellen als Abfall anfallen. Die gesetzliche Definition erfasst außerdem Serviceverpackungen.

Damit können insbesondere auch Transportverpackungen der Systembeteiligungspflicht unterliegen. Maßgeblich ist nicht allein der konkrete Vertriebsweg eines einzelnen Unternehmens, sondern die gesetzlich vorgesehene typisierende Betrachtung.

Wer ist zur Abgabe verpflichtet?

Die Vollständigkeitserklärung ist von dem nach den verpackungsrechtlichen Vorschriften verpflichteten Hersteller abzugeben. Die Bestimmung der Herstellereigenschaft hängt von der konkreten Liefer-, Verpackungs- und Vertriebskonstellation ab.

Für das Übergangsjahr 2026 ist zu beachten, dass die Herstellereigenschaft für den Zeitraum bis zum 11. August 2026 anhand des VerpackG und für den Zeitraum ab dem 12. August 2026 anhand der PPWR zu bestimmen ist. Besondere Abgrenzungsfragen können sich insbesondere bei Lohnfertigung, Importen, grenzüberschreitenden Lieferbeziehungen, Fulfilment-Strukturen und unterschiedlichen Vertriebswegen ergeben.

Was umfasst

die Prüfung?

Die Prüfung einer Vollständigkeitserklärung beschränkt sich nicht auf einen rechnerischen Abgleich der gemeldeten Verpackungsmengen. Registrierte Prüfer haben die von der ZSVR entwickelten Prüfleitlinien bei ihrer Prüftätigkeit zu beachten.

Gegenstand der Prüfung sind die Angaben der Vollständigkeitserklärung sowie die ihnen zugrunde liegende Ermittlung und Dokumentation. Hierzu gehören nach Maßgabe der jeweils anzuwendenden Prüfleitlinien insbesondere die Prüfung der Verpackungseinordnung, der Mengenermittlung, der relevanten Register- und Systemmeldungen sowie der hierfür eingerichteten Prozesse und Kontrollen.

Unsere Prüfungsleistungen

Prüfung der Vollständigkeitserklärung

Prüfung der vom Unternehmen aufgestellten Vollständigkeitserklärung nach den gesetzlichen Vorgaben und den jeweils maßgeblichen Prüfleitlinien der ZSVR.

Prüfung der Mengenermittlung

Prüfung der Ermittlung und Dokumentation der für die Vollständigkeitserklärung relevanten Verpackungsmengen.

Prüfung der Verpackungseinordnung

Prüfung der vom Unternehmen vorgenommenen Einordnung der für die Vollständigkeitserklärung relevanten Verpackungen.

Prüfbericht und Prüfbestätigung

Erstellung des Prüfberichts und der Prüfbestätigung nach Maßgabe der gesetzlichen und fachlichen Vorgaben.

Übergangsjahr 2026

Berücksichtigung der besonderen prüferischen Anforderungen aus dem Rechtswechsel zum 12. August 2026.

Wer darf

Vollständigkeitserklärungen prüfen?

Die Vollständigkeitserklärung bedarf nach § 10 Abs. 1 VerpackDG der Prüfung und Bestätigung durch einen in Abteilung 1 des Prüferregisters registrierten Sachverständigen oder durch einen nach § 56 Abs. 2 VerpackDG in Abteilung 2 registrierten Wirtschaftsprüfer, Steuerberater oder vereidigten Buchprüfer. Die ZSVR führt die registrierten Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und vereidigten Buchprüfer in einer gesonderten Abteilung des öffentlichen Prüferregisters.

Unabhängigkeit und Auftragsannahme

Die Unabhängigkeit und Unbefangenheit des Prüfers sind wesentliche Voraussetzungen einer ordnungsgemäßen Prüfung. Vor der Auftragsannahme beurteilen wir daher, ob gesetzliche oder berufsrechtliche Gründe der Übernahme des Prüfungsauftrags entgegenstehen. Beratungs- und Prüfungsleistungen werden unter Beachtung der gesetzlichen und berufsrechtlichen Anforderungen voneinander abgegrenzt. Insbesondere wird geprüft, ob Tätigkeiten vorliegen, die nach § 56 Abs. 5 VerpackDG mit der Tätigkeit als registrierter Prüfer unvereinbar sind.

Unser FAQ

zum Verpackungsgesetz

Schnelle Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Verpackungsgesetz.

Bis wann muss die Vollständigkeitserklärung abgegeben werden?

Grundsätzlich bis zum 15. Mai des Folgejahres. Fällt der Stichtag auf ein Wochenende oder einen gesetzlichen Feiertag, verschiebt sich die Frist nach den Hinweisen der ZSVR auf den nächstfolgenden Werktag.

Müssen für 2026 aufgrund des Rechtswechsels zwei Vollständigkeitserklärungen abgegeben werden?

Nein. Für das Bezugsjahr 2026 ist nur eine Vollständigkeitserklärung zu prüfen und zu hinterlegen. Die unterjährigen Rechtsänderungen sind innerhalb dieser Prüfung zu berücksichtigen.

Gilt für die Vollständigkeitserklärung 2026 bereits ausschließlich das neue Recht?

Die Hinterlegung erfolgt formal nach § 10 VerpackDG. Nach den Hinweisen der ZSVR sind für 2026 jedoch besondere Übergangsvorgaben zu beachten. Materielle Änderungen ab dem 12. August 2026 betreffen insbesondere die Herstellereigenschaft und die Verpackungsarten.

Wer kann die Vollständigkeitserklärung prüfen?

Registrierte Sachverständige sowie nach § 56 Abs. 2 VerpackDG registrierte Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und vereidigte Buchprüfer.

Was gilt ab dem Bezugsjahr 2027?

Für Bezugsjahre ab 2027 sollen neue Prüfleitlinien gelten. Die Prüfung richtet sich nach den zum jeweiligen Prüfungszeitpunkt geltenden gesetzlichen Vorgaben, Übergangsregelungen und Prüfleitlinien der ZSVR.

Das sind Ihre

Ansprechpartner

Sie möchten klären, ob Ihr Unternehmen zur Abgabe einer Vollständigkeitserklärung verpflichtet ist, oder suchen einen registrierten Prüfer für Ihre Vollständigkeitserklärung? Sprechen Sie uns gerne an.

Marcel Züchel

Wirtschaftsprüfer & Steuerberater 

Thomas Weisbrod

Steuerberater